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Propst Schulte wechselt nach Muenster



Münster/Vechta
- Propst Kurt Schulte (45), seit 2007 Pfarrer der damals neugegründeten, rund 15 000 Gläubige zählenden Stadtpfarrei Vechta St. Mariä Himmelfahrt und Dechant des Dekanates Vechta, wird neuer Leiter des Bischöflichen Offizialats (Diözesangerichts) in Münster. Das teilte die Bischöfliche Pressestelle Vechta mit. Im Amt des Offizials für die drittgrößte deutsche Diözese folgt Schulte Domkapitular Prälat Martin Hülskamp (51). Er wird neuer Leiter des Katholischen Büros Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.

Am Sonntag war die Nachricht in den beteiligten Kirchengemeinden bekannt gegeben worden. Zuvor hatte Offizialatsrat Monsignore Bernd Winter, Vechta, die Gremien in der Stadtpfarrei Vechta persönlich unterrichtet. Der Amtswechsel ist zum Herbst dieses Jahres vorgesehen. Wie Bernd Winter weiter mitteilte, ist zeitnah mit der Bekanntgabe zu rechnen, wer als Nachfolger von Propst Schulte die Leitung und Seelsorge in der Stadtpfarrei Vechta übernehmen wird.
Am 15. Januar 1965 in Cloppenburg geboren und in Bösel aufgewachsen, studierte Kurt Schulte in Münster und Freiburg Theologie und Philosophie. Bischof Dr. Reinhard Lettmann weihte ihn 1991 im Dom zu Münster zum Priester. Danach versah Schulte Vertretungsdienste, bevor er im Herbst 1991 seine erste Kaplanstelle in Lohne (St. Gertrud) übernahm. 1993 berief ihn Bischof Lettmann zu seinem Privatsekretär und Kaplan nach Münster. Gleichzeitig mit seinem Dienst in der Bistumsleitung schloss Kurt Schulte sein Studium des Kirchenrechts mit dem Lizentiat ab.
Ab August 1996 war er Pfarrer an St. Catharina in Dinklage, ab Oktober 2005 zudem Dechant des Dekanates Damme. 2002 ernannte Bischof Lettmann ihn zusätzlich zum Diözesanrichter, Vizeoffizial und stellvertretenden Leiter des Offizialats Münster.

Quelle: OV 07.06.2010

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