Kelch mit Hostien und Kreuz gestohlen |
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Foto: su |
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Vechta (su) - Die Bestürzung in der Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt in Vechta ist groß. In der Nacht zu Sonntag haben Unbekannte aus der Propsteikirche St. Georg einen Kelch mit konsekrierten Hostien und ein kleines Versehkreuz gestohlen. Nach Angaben von Propst Kurt Schulte verschafften sich die Täter Zutritt, indem sie das Schloss einer Seitentür der Kirche aufbrachen. Sie öffneten den Tabernakel, entwendeten den Ciborium genannten Kelch und ließen auch das versilberte Kreuz vom Altar mitgehen. Ansonsten wurde nichts angerührt. Die Einbrecher ließen nur zwei Telefonbücher im Altarraum liegen. Den materiellen Schaden bezifferte Schulte auf einige hundert Euro. Viel schlimmer sei die Entwendung der konsekrierten Hostien. "Dies ist das Schlimmste, was uns passieren kann", erklärte Schulte. Denn konsekriert ein Priester während einer Eucharistiefeier Hostien, indem er die Einsetzungsworte Jesu beim Letzten Abendmahl spricht, kommt es nach katholischer Lehre zur Wesensverwandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi. "Uns wurde das Allerheiligste entwendet", klagte Schulte. Er frage sich, "was das für einen Hintergrund hat und warum Menschen das tun?" Schulte bittet die Gemeinde, um die Auffindung der Hostien zu beten. Zugleich appelliert er an die Täter, zumindest den Verbleib der Hostien anzugeben. Die Gemeinde ist zudem am Donnerstag (30. April) eingeladen, ab 18.30 Uhr in einer Beststunde und ab 19.30 Uhr in einer Abendmesse um die Auffindung der Hostien zu beten. Hinweise zum Geschehen in St. Georg nehmen Polizei (Telefon 943-115) und Pfarrbüro (Telefon 92490) entgegen. Quelle: OV 28.04.2009 |
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