Aktuelles 2008+2009

Herzlich willkommen - Jan Kroeger

"Werde mich intensiv einbringen"
Neuer Kaplan Jan Kröger fühlt sich in St. Mariä Himmelfahrt gut aufgenommen.

Herzlich empfangen wurde der neue Kaplan von St. Mariä Himmelfahrt, Jan Kröger, am Sonntag auf dem Pfarrfest vor der Kirche Maria Frieden. Dort stellte Propst Schulte (rechts) ihn der Gemeinde vor


Vechta (su) - "Wenn es so weitergeht, wird die Zeit in Vechta meine Erwartungen übertreffen", zieht Jan Kröger eine positive Bilanz seiner ersten Woche in Vechta. Am Sonntag hat die Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt ihren neuen Kaplan auf dem Pfarrfest willkommen geheißen. In den Tagen zuvor hat der junge Geistliche in seiner neuen Wohnung im Pfarrhaus an der Burgstraße bereits Besuch von den Messdienern erhalten. Und auch die Bürgerschützen-Kompanie "Klapphaken" hat ihn bereits in ihre Reihen aufgenommen. "Ein einfacheres und schöneres Ankommen kann man sich nicht vorstellen", freut sich der 30-Jährige auf die nächsten vier Jahre in Vechta.
An Pfingsten ist der studierte Theologe im Dom zu Münster mit zwei weiteren Kandidaten zum Priester geweiht worden. Zuvor verbrachte er seine dreijährige Diakonatszeit im Emmerich am Niederrhein. Aufgewachsen ist Kröger in Roxel bei Münster. Dort hat er in seiner Heimatgemeinde St. Pantaleon alles mitgemacht, "was man so macht, wenn man bei Kirchens ist". Seine Mutter habe immer gesagt, er sei häufiger im Pfarrheim als zu Hause gewesen. Während des Zivildienstes in seiner Kirchengemeinde habe sich die Idee dann verfestigt, Priester zu werden. Nach zwei Semestern Jura wagte Kröger mit 22 Jahren den Schritt ins Priesterseminar in Münster.
In St. Mariä Himmelfahrt wird die Jugendarbeit eine Hauptaufgabe Krögers sein. "Vier Jahre" seien "ein guter Zeitraum, um sich intensiv einbringen zu können". Noch ist die Kreisstadt für ihn weitgehend unbekanntes Land, doch werde sich das "nach einer Eingewöhnungsphase" schnell ändern. Mit Freude wahrgenommen hat Kröger, dass es in Vechta und Langförden gleich fünf Schützenvereine gibt. Als Fahnenschläger der Schützenbruderschaft St. Pantaleon in Roxel wird Kröger kaum Berührungsängste haben. Mitgestalten will Kröger auch den Prozess des weiteren Zusammenwachsens der Stadtgemeinde. "Veränderungen sind schmerzlich, aber sie bieten auch Chancen", weiß er aus eigener Erfahrung. Schließlich arbeitete er in Emmerich in einer Gemeinde, die aus nicht weniger als sieben Einheiten zusammengefügt wurde.

Quelle: OV 16.09.2008

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