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Vechta (ko) - Zum offiziellen Startschuss der 72-Stunden-Aktion der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) überreichte FDP-Fraktionsvorsitzender Dr. Philipp Rösler gestern einen Projektauftrag an die Kinder und Jugendlichen der Gruppe "Jugend Vechta". Einhundert Tage vor Beginn der eigentlichen 72-Stunden-Aktion erhielten sie die Aufgabe vom BDKJ, die Werbetrommeln zu rühren.
"Ihr geht mit dem Logo unserer Aktion auf die Straßen Vechtas, sprecht so viele Menschen wie möglich an und erzählt ihnen von unserem Projekt", instruierte BDKJ-Landesvorsitzender Stefan Schute die Teilnehmer. "Dann fotografiert ihr euch mit der Person und schickt bis morgen eure Bilder an uns." Laut Schute gibt es bereits 819 Anmeldungen, doch wolle er mit diesem kleinen Trainingsauftrag noch mehr Jugendliche motivieren, sich für die Gemeinschaft einzusetzen und die Botschaft Jesu Christi in die Gesellschaft zu tragen.
Rösler, der Schirmherr der Sozialaktion ist, lief eine Stunde mit den jungen Katholiken mit. "Wir machen jetzt aggressiven Straßenwahlkampf", scherzte er im Politikerjargon. Zu jedem Schabernack bereit sprach Rösler sofort eine mit dem Fahrrad vorbeifahrende Frau auf der Kolpingstraße an, ob sie sich mit ihm fotografieren ließe. Als diese verneinte, schlug er den Kindern vor, in die nahe gelegene Post zu gehen und Kunden am Schalter anzusprechen.
Vom 7. bis 10. Mai findet die 72-Stunden-Aktion statt. In 14 deutschen Bistümern werden die angemeldeten Jugendgruppen soziale, politische oder ökologische Projekte umsetzen. Dafür haben sie 72 Stunden Zeit.
Bereits dabei sind die Jungen und Mädchen der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg vom Stamm Vechta. "Wir haben keine eigene Idee angemeldet, sondern lassen uns am 7. Mai mit einem Auftrag für uns überraschen", sagte Pfadfinder Sven Benkendorf.
Quelle: OV 29.01.2009
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