50 Jahre Priester: Praelat Professor Dr. Friedrich Janssen |
"Brauchen Priester wie Pater Fritz"

Professor Dr. Friedrich Janssen (re.)
feierte goldenes Priesterjubiläum.
Foto: Kokenge
Vechta(su)- Mit einem' Festgottesdienst in der Propsteikirche St. Georg hat die katholische Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt gestern das Goldene Priesterjubiläum des Vechtaer Theologieprofessors gewürdigt Dr. Friedrich Janssen. Der Vechtaer Offizial Weihbischof Heinrich Timmerevers zelebrierte den von zahlreichen Gläubigen besuchten Festgottesdienst.
Timmerevers dankte dem landläufig „Pater Fritz" genannten Prälaten für seinen besonderen Einsatz als Theologe und Wissenschaftler an der Universität in Vechta sowie als Seelsorger in Gemeinde und Verbandsarbeit. Als Gastarbeiter im hohen Norden sei der aus Kevelaer am Niederrhein stammende Geistliche fast 40 Jahre im Oldenburgischen tätig gewesen und habe zahlreichen Menschen den Weg zu Gott aufgezeigt. Seinen ,eigentlichen Weihetag am 10. Oktober wird Prälat Janssen in Rom begehen.
Propst Michael Matschke dankte beim Empfang im Pfarrheim St. Georg für Janssens langjährigen Dienste in der Ge meinde. Er sei „immer wieder wichtiger Wegweiser gewesen. Der Bundesvorsitzende der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV), Bernd Wehner aus Mohnheim, lobte den Festgottesdienst als „fast so schön wie die Papstmesse in Freiburg". Janssen, der dem KKV seit vielen Jahren als Bundespräses dient, zeichne die besondere Gabe aus, „komplexe Zusammenhänge in einfachen Worten ausdrücken zu können". Das mache ihn bei den Gläubigen so beliebt. Janssen sei ein Priester, der Freude am Glauben vermitteln könne.
Für die Familie gratulierte der 84-jährige Bruder Hubert Janssen, der ebenfalls als Priester in Kevelaer wirkte. Für die Ehrengilde des Vechtaer Carnevalsclubs sprach Bernd Suding Dankesworte, für die Georgsritter Franz-Josef Bollmann, der in Reimen ein Loblied auf Prälat Janssen sang: Sie sind Spitze, wir brauchen solche Priester - wie Pater Fritze". Janssen selbst bedankte sich für die verdienten Lobreden, betonte aber, dass die Kraft für menschliches Wirken immer von Gott ausgehe.
Quelle: OV 04.10.2011