Oekumene

 

Oekumenisches Pilgern an Pfingsten
35 Christen gemeinsam zwischen Lutten und Vechta auf dem Weg




Vechta (ab) - 35 katholische und evangelische Christen der Vechtaer Kirchengemeinden pilgerten am Pfingstmontag - dem Tag der Ökumene - auf dem Jakobsweg zwischen Lutten und Vechta.

Die Wanderung
wurde vom Ökumeneausschuss auf Stadebene, der von beiden Konfessionen gebildet wird,  vorbereitet. Dabei gab es eine Gruppe, die den inhaltlichen Teil vorbereitet hat und eine weitere Gruppe, die den Weg und Getränke und Kuchen usw. organisiert hat. – Eine wirklich ökumenische Gemeinschaftsarbeit.

Die Pilger trafen sich vor der Jakobuskirche in Lutten. Die Pilger machten an einigen Stationen Halt; unter anderem an Thesings Kreuz und an der Kirche in Oythe. Thematisch war die Veranstaltung an das Motto "Damit ihr Hoffnung habt" des diesjährigen ökumenischen Kirchentages in München angelehnt. Letzte Station war die Klosterkirche in Vechta. Im Anschluss waren  alle Teilnehmer zu einem Umtrunk in das evangelische Gemeindehaus eingeladen.

 
 
Oekumenischer Pilgerweg 2009
 
 

Am Pfingstmontag, dem Tag der Ökumene, haben die katholischen und evangelischen Gemeinden der Stadt Vechta im 2. Jahr dazu eingeladen, ein Stück des Jakobsweges von Lutten nach Vechta gemeinsam zu gehen. Dazu hatten sich am Nachmittag ca. 40 Pilger, begleitet von Propst Schulte und Pastor Schlüter, an der Jakobskirche in Lutten eingefunden. Nach einem Stehcafe und einer Einführung in der Kirche machten sie sich gemeinsam auf den Weg nach Vechta. Stationen geistlicher Besinnung fanden bei Thesings Kreuz und in der Oyther Kirche statt. Nach einer erneuten geistlichen und physischen Stärkung führte der weitere Weg durch den Füchteler Wald, vorbei am Dominikanerkloster, zur 4. und letzten Station in die Klosterkirche.

 
 
 
 
 

Anschließend saß man bei einem kleinen Umtrunk gemütlich im evangelischen Gemeindehaus in der Marienstraße zusammen. Von den Teilnehmern wurde der Wunsch geäußert, dieses Pilgern auf dem Jakobsweg möge sich im nächsten Jahr am Pfingstmontag wiederholen.

Text und Fotos: Hannelore Gehrold-Eisenbart

 
 

Der Franziskaner Kreuzweg in Vechta

Von 1643 bis 1812 wirkten die Franziskaner in vielen Bereichen in Seelsorge, Lehre und Kultur segensreich in Vechta.  Dazu gehörte unter anderem auch der Franziskaner Kreuzweg.

Zur  Blütezeit um 1750 kamen mehrere tausend Menschen, um jeweils in der Karwoche die Kreuzwegstationen bis zum Hohen Kreuz auf der Westerheide mitzugehen. 1771 erfuhren die Franziskaner durch eine Verordnung aus Münster erste Verbote, die Patres reagierten entsprechend. Nach und nach schlief die Tradition des Kreuzweges ein. 
1977 wurde Pfarrer Richard Büssing durch den Archivar Hans Schlömer gebeten, den alten Franziskaner Kreuzweg wieder aufleben zu lassen. Mit der Fastenzeit 1978 begann die neue Tradition, erst nur getragen durch die Kirchengemeinde Maria Frieden, später wurden Propsteigemeinde und St. Marien Oythe dazu eingeladen. Seit Mitte der 80er Jahre ist der Kreuzweg am Dienstag in der Karwoche durch die Beteiligung der ev.luth.Kirchengemeinde Vechtas ein ökumenisches Projekt. 

Auf Einladung vom "Museum im Zeughaus" und dem "Förderverein Klosterkirche Vechta e.V." wird Herr Pfarrer em. Richard Büssing am 31.03.2009 um 19.30 Uhr im Zeughausmuseum einen Vortrag zum Franziskaner Kreuzweg - gestern und heute - halten.   

 

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