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Anschließend saß man bei einem kleinen Umtrunk gemütlich im evangelischen Gemeindehaus in der Marienstraße zusammen. Von den Teilnehmern wurde der Wunsch geäußert, dieses Pilgern auf dem Jakobsweg möge sich im nächsten Jahr am Pfingstmontag wiederholen. |
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Der Franziskaner Kreuzweg in Vechta Zur Blütezeit um 1750 kamen mehrere tausend Menschen, um jeweils in der Karwoche die Kreuzwegstationen bis zum Hohen Kreuz auf der Westerheide mitzugehen. 1771 erfuhren die Franziskaner durch eine Verordnung aus Münster erste Verbote, die Patres reagierten entsprechend. Nach und nach schlief die Tradition des Kreuzweges ein.
1977 wurde Pfarrer Richard Büssing durch den Archivar Hans Schlömer gebeten, den alten Franziskaner Kreuzweg wieder aufleben zu lassen. Mit der Fastenzeit 1978 begann die neue Tradition, erst nur getragen durch die Kirchengemeinde Maria Frieden, später wurden Propsteigemeinde und St. Marien Oythe dazu eingeladen. Seit Mitte der 80er Jahre ist der Kreuzweg am Dienstag in der Karwoche durch die Beteiligung der ev.luth.Kirchengemeinde Vechtas ein ökumenisches Projekt.
Auf Einladung vom "Museum im Zeughaus" und dem "Förderverein Klosterkirche Vechta e.V." wird Herr Pfarrer em. Richard Büssing am 31.03.2009 um 19.30 Uhr im Zeughausmuseum einen Vortrag zum Franziskaner Kreuzweg - gestern und heute - halten. |



