Pfarrfest 2007

So kanns was werden mit der Einheit

 

   
 
Großer Applaus für feine Kleider: Senioren der Pfarrei Mariä Himmelfahrt präsentierten gestern auf dem ersten Pfarrfest der neuen Stadtgemeinde eine historische Modenschau. Fotos: hm


Vechta (su/hm) - Groß war in den Monaten vor der Fusion zur Stadtgemeinde die Skepsis der Katholiken in Vechta. Doch nimmt man das erste Pfarrfest der neuen Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt zum Maßstab, dann kann das was werden mit der Stadtpfarrei und dem gestrigen Festmotto „3 – 2 – 1 – alles Eins“.
In Scharen versammelten sich gestern die Gläubigen aus den früher selbstständigen Gemeinden St. Georg, Maria Frieden und St. Marien Oythe zum Festgottesdienst in Maria Frieden. Bis zum Abend bevölkerten viele Gläubige dann das Festgelände zwischen Kirche und Pfarrheim. Mit Blick auf das Fest hatte der neue Pfarrer und Propst Kurt Schulte im Gottesdienst gepredigt, „nicht nur das zu sehen, was man verliert, sondern auch das zu sehen, was man geschenkt bekommt“. Für den Festtag gab Schulte die Losung aus, sich kennen zu lernen, an Gott und der Kirche froh zu werden und dann gestärkt in die Zukunft zu gehen.
Das Programm bot viele Möglichkeiten für intensive Gespräche, zum Beispiel beim Frühschoppen mit dem Musikverein aus Oythe. Viel Applaus erhielten auch der Kinderchor von Maria Frieden, die Instrumentalgruppe des Andreaswerkes, eine Senioren-Modenschau und der Vechtaer Gospelchor Citadel Voices.
Auch für die Kinder gab es jede Menge Programm. Kaum angekommen lagen die ersten Kinder bereits auf der Malschaukel und testeten ihre künstlerischen Fähigkeiten unter wackligen Bedingungen, während an einer langen Leine die ersten Exemplare zum Trocknen hingen. Etwas weiter veranstalteten die Größeren Zielübungen am ständig umlagerten „Ballshoot“, einer Ballkanone, die mit Luftdruck leichte Bälle in Fangkörbe feuert. Ähnlich heiß begehrt waren bei den Jüngeren die Hüpfburg, eine Rollbahn, das Kaspertheater und vor allem eine Miniatur-Eisenbahn, die die Kinder mitnahm und in wilden Kurven um die Kirche jagte.
Eltern und Großeltern entspannten derweil bei Kaffee und Kuchen oder genossen den selbstgemachten Likör des Kreises junger Frauen. Der Erlös des sehr gelungenen Festes kommt der Rumänienhilfe und der Jugendarbeit zu Gute.

Bericht der Oldenburgischen Volkszeitung 17.09.2007


Bericht der
 "Kirche und Leben"



Bilder vom Pfarrfest finden Sie in der Fotogalerie

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